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Besuch des Psychiatriemuseums

Erstellt von am 12. April 2017 – 06:59Kein Kommentar

Die Klassen AP6 (1. Ausbildungsjahr) und die der Pflegefachhelferinnen besuchten gemeinsam im Rahmen des Unterrichts zu „Geschichte der Pflege“ das Psychiatriemuseum am Bezirksklinikum Regensburg.

Dort konnte die Entstehungsgeschichte des Bezirksklinikums, beispielhaft für die Entwicklung auch anderer psychiatrischer Einrichtung, nachvollzogen werden.

Von den frühen Anfängen als Kloster, dann die Säkularisation und die Umstrukturierung als Therapiestätte für psychisch kranke und behinderte Menschen. Es wurde berichtet, dass dort schon früh Arbeitstherapie stattfand, um den Menschen Wertschätzung entgegenzubringen und das Selbstwertgefühl zu steigern.

Ein weiterer Punkt war die modernere Entwicklung der Psychiatrie mit manch befremdlich wirkenden Therapiemethoden, jedoch immer mit dem Hintergedanken, dass es damals eben keine anderen Möglichkeiten gab.

Es konnten auch einige gut erhaltene Stücke aus der Entwicklung des Bezirksklinikums bestaunt werden.

Ein Schwerpunkt der Führung war der Umgang mit kranken und behinderten Menschen zur Zeit des Nationalsozialismus. Es wurde berichtet, dass auch vom Bezirksklinikum Regensburg nach Schloss Hartheim in Österreich deportiert und Menschen auch auf den Stationen getötet wurden.

Um an diese Zeit zu erinnern und den Menschen ein würdiges Andenken zu gestalten, ist ein Denkmal errichtet worden.

Gedenktafel am Bezirksklinikum Regensburg.

Ein Gefühl der Beklemmung machte sich breit, denn durch die Spiegel, die im Denkmal eingebettet wurden, sah man sich selbst. Dadurch wurde einem sehr bewusst, dass es jeden treffen konnte.

Die Klassen der ISE Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe in Amberg empfanden den Ausflug als sehr informativ und hätten sich vorstellen können, auch noch länger das Museum zu inspizieren.

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