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Staatliche Anerkennung der ISE Berufsfachschule

Erstellt von am 13. April 2015 – 21:03Kein Kommentar

Pflege will gelernt sein - Die Amberger Berufsfachschule vermittelt ihren Teilnehmern den Unterrichtsstoff auch sehr praxisorientiert. Foto: Uschald-PR

Amberg. (usc) Überdurchschnittlich gute Ergebnisse bei den Abschlussprüfungen, ein stimmiger Ausbildungsplan und eine hohe Qualifizierung der Lehrkräfte und Dozenten waren die Basis dafür, dass die Regierung der Oberpfalz nun die Amberger Berufsfachschule für Altenpflege staatlich anerkannt hat. Die Schule nahm 2010 ihren Betrieb auf.

Bereits seit 2013 ist die Berufsfachschule für Altenpflegehilfe staatlich anerkannt. Nach Mitteilung der gemeinnützigen Einrichtung, die im ehemaligen Hauptpostamt beim Bahnhof untergebracht ist, haben die ersten beiden Klassen nacheinander ihren Abschluss mit der regierungsseitig geforderten Quote erfolgreich bestanden. Eine dreiköpfige Delegation der Regierung hatte im Dezember 2014 zusätzlich die Organisation und Arbeitsweise der Schule überprüft und sich für die Anerkennung ausgesprochen. Theoretischer und fachpraktischer Unterricht umfasst Grundlagen der Pflege, Altenpflege und Altenkrankenpflege (Theorie und Praxis), Lebensgestaltung, Berufskunde, Recht und Verwaltung, Deutsch und Kommunikation sowie Lebenszeit- und Lebensraumgestaltung

Beide Schulen sind bereits seit Beginn des Schulbetriebes durch den TÜV Rheinland zertifiziert und beide Schulen 100prozentige Töchter des ISE Sprach- und Berufsbildungszentrums, das letztes Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiern konnte.

An der Schule unter fachlicher Leitung von Sigrid Jasinsky und unter Geschäftsführung von Roland Domogalla werden derzeit drei Klassen mit ca. 50 Kursteilnehmern geführt. Ab Herbst sind es vier Klassen. Es unterrichten vier angestellte Lehrer und 16 externe Dozenten. Aus den Abschlussklassen des letzten Jahres fanden bei den Altenpflegern alle eine Arbeitsstelle, bei den Pflegefachhelfern 70 Prozent. Die restlichen Teilnehmer entschieden sich, eine Ausbildung zu Altenpflegern/innen aufzunehmen.

„Unsere Schulen“, so Geschäftsführer Roland Domogalla, „wollen dem immer größer werdenden Pflegenotstand in Deutschland durch Ausbildungen in den Berufen ‚Staatlich geprüfte(r) Pflegefachhelfer(in)‘ und ‚Staatlich geprüfte(r) Altenpfleger(in)‘ entgegenwirken. Zusätzlich bieten wir Qualifizierungen im Pflegebereich beziehungsweise als Betreuungskraft an“.

Im Pflegebereich sieht Domogalla eine gesicherte berufliche Zukunft. „Verschiedene Faktoren wie demografischer Wandel und höhere Lebenserwartung eröffnen ein enormes Kundenpotenzial. Zusätzlich werden Entwicklungen und Veränderungen Raum für Spezialisierungen schaffen, die über die reine Pflege hinausgehen werden“, ist sich Domogalla sicher.

Grundlage für diese neuen Betätigungsfelder bleibe aber eine fundierte Ausbildung im Kernbereich, also ein Pflegeberuf, wie beispielsweise Altenpfleger/in. Domogalla: „Wir als Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe in Amberg sind erste Anlaufstelle, wenn Menschen ihre Zukunft in diesem Bereich sehen. Qualifizierte Dozenten, die Zusammenarbeit mit den regionalen Einrichtungen und die professionelle Abwicklung der Ausbildung sind Garant für ihren Erfolg“. Wichtig noch der Hinweis, dass alle Kurse durch die Arbeitsagentur bzw. das Jobcenter gefördert werden können.

Dazu zählen auch folgende Kurse, die demnächst starten. Am 29. April beginnt ein dreimonatiger Vorbereitungskurs für Pflegeausbildungen, am 1. September eine dreijährige Ausbildung zur/zum Altenpfleger/in und am 15. September eine einjährige Ausbildung zur/zum Pflegefachhelfer/in.

Uschald-PR

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