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Theaterstück „Märchen mal anders“ vom Kurs AP3

Erstellt von am 7. Mai 2015 – 09:57Kein Kommentar


Mit ihrem selbst einstudierten Stück „Aus Stroh wird Gold“ ernteten Laiendarsteller der ISE-Berufsfachschule für Altenpflege viel Beifall. Bild: Uschald


„Märchen erinnern uns an unsere Kindheit, machen uns glücklich und lassen uns träumen. Märchen erklären uns die Welt und machen Probleme einfach und verständlich.“

Die Auszubildenden im Kurs AP3 haben am 12.März.2015 ein märchenhaftes Theaterstück vor prominentem Publikum aufgeführt. Zuschauer waren die Schulleitungen der Altenpflegeschulen aus der Oberpfalz sowie die Schuldirektorin Frau Stautner, die anlässlich einer Dienstbesprechung an der Amberger Altenpflegeschule versammelt waren.

Es war einmal ein magisches Pflegeheim über den Wolken, wo alle Märchenfiguren im Alter gepflegt werden. Zwei Amberger Pflegekräfte, der „Goldpfleger“ und die „Pechschwester“, sind aus unerklärlichen Gründen durch eine Fäkalienspüle geflutscht und so in einem pastellfarbenen Wolkenland gelandet. Die böse Hexe war die Pflegedienstleitung und lockte die Pflegekräfte wegen totalem Personalmangel in ihr Lebkuchenhaus. Dort sollten sie fleißig und artig arbeiten, um ihren gerechten Lohn zu erhalten. Frau Holle, die Heimleitung, hatte gleich die erste Aufgabe. Die Bewohnerin Frau Dornröschen sollte über ihre PEG-Anlage ein Medikament verabreicht bekommen. Trotz fehlender Kompetenz spritzte der arbeitswillige Goldpfleger das Medikament ein und zerstörte dabei die Sonde. Dank Pechschwesters Einfall wurde Dornröschen wachgeküsst, worauf sie entrüstet reagierte, weil sie aus ihrem Schönheitsschlaf geweckt wurde. Als nächstes sollte Frau Schneewittchen einen (vergifteten) Medikamentenapfel bekommen, den der Goldpfleger gleich voller Begeisterung und ohne nachzudenken verabreichte. Die stets kritisch denkende und hinterfragende Pechschwester stellte entsetzt fest, dass Pflegebedürftige zu Pflegefällen gemacht werden sollen, um mehr Geld zu bekommen. Nach einigen weiteren witzigen und sarkastischen Szenen verteilte Frau Holle den gerechten Lohn für die beiden Pflegekräfte.

Der Goldpfleger bekam einige Goldtaler überreicht als „Dank“, dass er nie nachgedacht und einfach ohne Wiederworte gearbeitet hat. Nachdem er zurück auf der Erde war kam noch gleich die Finanzbeamtin und nach Abzug der Steuern blieb leider nicht viel über…

Die Pechschwester allerdings bekam einen Ausbildungsplatz in der ISE Altenpflegeschule Amberg als gerechten Lohn. Sie hatte stets nur getan, was sie mit ihrem Gewissen vereinbaren konnte.

Der Autor des Theaterstücks, der Auszubildende Patrick Theiss, hatte mit „Märchen mal anders“ folgende Intension: „In der Pflege hat der Verstand wesentlich mehr Zukunft, als pure Blauäugigkeit.

Die Klasse AP 3 hat in kurzer Zeit sehr motiviert das Stück eingeübt, die Hintergrundkulissen liebevoll gestaltet und an den passenden Hintergrundgeräuschen gearbeitet. Die Aufführung war wirklich ein voller Erfolg! Die Lehrkräfte der Altenpflegeschule danken dem Kurs AP 3 für ihr Engagement und ihre Kreativität!

„Und wenn sie nicht gestorben sind, dann pflegen sie noch heute…“

Theaterregisseur: Patrick Theiss

Rollenbesetzung:

  • Erzählerin: Dagmar Schobel

  • Goldpfleger: Patrick Theiss
  • Pechschwester: Christina Rehbein
  • Hexe: Renate Kopp
  • Frau Holle: Patrick Zoll
  • Dornröschen: Uljana Dunajewskaja
  • Schneewittchen: Nelli Bruch
  • Finanzbeamtin: Natalie Filin
  • Stationsleitung in Amberg: Heidi Dirrigl

Weiter beteiligt waren:

  • Musik: Markus Weidner
  • Kamera: Mustafa Tombak, Dennis Kuhn
  • Sowie die ganze Klasse AP 3 (kunstvoll gestaltete Kulisse)

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