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Altenpflegerexamen dreimal mit 1,1 geschafft

Erstellt von am 3. August 2019 – 19:29Kein Kommentar

Verleihung der Bayerischen Staatspreise für überdurchschnittlich guten Prüfungsabschluss (von links): Schulleiterin Ilona Lang, die Absolventinnen mit der Durchschnittsnote 1,1 Martina Tunger, Maria Graml und Alexa Lehner sowie Geschäftsführer Roland Domogalla. Bild: Uschald

Amberg. (usc) Durchhaltevermögen und Fleiß bewiesen neun junge Frauen und ein Kollege, die sich drei Jahre an der ISE-Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe in Amberg durch ein enormes Lernpensum „gebissen“ haben. Sie haben ihr Ziel erreicht und dürfen sich nun „Staatlich geprüfte(r) Altenpfleger(in)“ nennen. Sieben Männer und Frauen legten gleichzeitig mit sehr gutem Erfolg die Prüfung zur/zum „Staatlich geprüften Pflegefachhelfer(in)“ ab. Ihre Ausbildung dauerte ein Jahr.

Der Bedarf an qualifizierten Kräften in Einrichtungen der Altenpflege wächst ständig. Immer mehr Menschen werden älter, immer mehr Menschen pflegebedürftig. Auch für Arbeitslose und Arbeitssuchende bieten sich deshalb als Fachkräfte im Pflegebereich neue Chancen, zumal Arbeitsagentur und Jobcenter die Neuqualifizierung fördern.

Wie von der Leiterin der Pflegeschule, Ilona Lang, bei der Examensfeier zu hören war, umfasst die Ausbildung zum/zur Altenpfleger/Altenpflegerin 2100 Theoriestunden und 2500 Praxisstunden fachpraktischen Unterrichts, verteilt auf drei Jahre. Die Ausbildung zur/zum Pflegefachhelferin/Pflegefachhelfer in der Altenpflege erfolgte in 800 Stunden Theorie und 650 Stunden Praxis in örtlichen Einrichtungen der Altenpflege. Vermittelt werden hierbei Grundlagen der Pflege, Altenpflege und Altenkrankenpflege, Lebensgestaltung, Berufskunde, Recht und Verwaltung, Deutsch und Kommunikation sowie Lebenszeit- und Lebensraumgestaltung.

Schulleiterin Ilona Lang hatte neben guten Zeugnissen auch noch die erfreuliche Mitteilung parat, dass zehn examinierte Altenpflegeschüler/-innen ab September ins Arbeitsleben starten werden. Vier Pflegefachhelfer haben ebenfalls schon eine Festanstellung. Zwei Schüler haben sich entschlossen, an der Schule zu bleiben und die Ausbildung zur Pflegefachkraft fortzusetzen.

Geschäftsführer Roland Domogalla gratulierte den neuen Fachkräften dafür, einen wunderbaren Beruf gewählt zu haben, der ihnen viel Verantwortung abverlange. „Pflege hat eine ganz herausragende Stellung in unserer Gesellschaft und ist für sie unendlich wichtig“, betonte OB Michael Cerny in seinem Grußwort. „Sie haben was ganz Tolles geschafft, Sie haben einen verantwortungsvollen aber auch zukunftsträchtigen Beruf gewählt“, betonte die Leiterin des hiesigen Jobcenters, Sonja Schleicher.

Von den Absolventinnen der dreijährigen Ausbildung wurden drei mit dem Staatspreis für hervorragende Abschlussergebnisse mit dem Notendurchschnitt 1,1 ausgezeichnet: Maria Graml, Alexa Lehner und Martina Tunger.

Die hohe Qualität der Ausbildung an der Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe der gemeinnützigen ISE zeigt sich nach Angaben von ISE-Geschäftsführer Peter Blendowski auch darin, dass seit Eröffnung der staatlich anerkannten Einrichtung im Jahr 2010 bislang schon über 200 examinierte Pfleger/innen und Pfleghelfer/innen die Schule mit Erfolg durchlaufen hätten. Annähernd 100 Prozent von ihnen hätten umgehend einen Arbeitsplatz gefunden.

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